
Vom “Second Level” zum Changemaker
Wie alles begann
Meine Reise bei Seminaris Hotels begann im Sommer 2021 in Nürnberg. Gemeinsam mit meinem Kollegen Thomas leitete ich zuvor bereits ein Hotel in Gera. Als sich für uns die Möglichkeit ergab, nach Nürnberg zu wechseln, lernten wir dort erstmals die Transformation und die neue Arbeitsweise von Seminaris kennen.
Was uns sofort begeistert hat, war die Idee, Hotellerie neu zu denken: weniger starre Hierarchien, mehr Verantwortung im Team und ein echter Fokus auf persönliche Entwicklung. Genau dieses Verständnis von Zusammenarbeit und Wachstum entsprach auch unserer eigenen Vorstellung davon, wie modernes Arbeiten in der Hotellerie aussehen sollte.
Schon kurz nach meinem Einstieg wurde ich Teil des Transformationsteams „Team Kopf“ und begann aktiv daran mitzuwirken, neue Strukturen, Werte und Arbeitsweisen mitzugestalten. Gemeinsam entwickelten wir neue Ansätze für Zusammenarbeit und begleiteten Teams durch Veränderungsprozesse – auch dann, wenn diese nicht immer einfach waren.
Besonders spannend war für mich, wie aus einzelnen Projekten Schritt für Schritt neue Ideen entstanden. Über Themen wie Coaching, Feedback, Austauschformate oder modernes Onboarding entwickelte sich mein Blick darauf, was neue Arbeit wirklich braucht.
„Seminaris hat sehr viel positiv verändert, da ich Hotellerie und Hotelführung noch nie so erlebt habe.“
Veränderung aktiv mitgestalten
Im Laufe der Transformation wurde mir immer mehr Vertrauen entgegengebracht, neue Themen und Projekte eigenständig mitzugestalten. Besonders intensiv beschäftigte ich mich mit der Frage, wie gutes Onboarding aussehen muss, damit neue Mitarbeitende nicht nur fachlich, sondern auch menschlich gut im Unternehmen ankommen.
Aus dieser Idee entstand gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen ein Onboarding-Konzept, das individuell auf Häuser, Teams und Rollen angepasst werden kann. Gleichzeitig arbeitete ich an Austauschformaten wie dem „Digitalen Kaffeeklatsch“ mit – einem standortübergreifenden Format für gegenseitigen Support und gemeinsames Lernen.
Heute arbeite ich zusätzlich an einem unternehmensweiten Feedback-Framework mit und begleite als Mentorin Menschen im internen Mentoringprogramm DREAMS!.

Führung neu verstehen
Während meiner Zeit bei Seminaris Hotels hat sich mein Verständnis von Führung grundlegend verändert. Früher habe ich Probleme häufig selbst gelöst oder Aufgaben übernommen, wenn Herausforderungen entstanden sind. Heute verstehe ich Führung viel stärker als gemeinsame Entwicklung und Unterstützung im Team.
Mein Fokus liegt inzwischen darauf, Menschen dabei zu unterstützen, eigenverantwortlich zu arbeiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Entscheidungen entstehen dadurch transparenter, kollaborativer und näher an den Menschen, die täglich operativ arbeiten.
Besonders wichtig ist für mich dabei die Erkenntnis geworden, dass Vertrauen, offene Kommunikation und gemeinsame Reflexion langfristig bessere Ergebnisse schaffen als klassische Top-down-Entscheidungen.
Warum Entwicklung bei Seminaris möglich wird
Meine persönliche Lernreise wurde vor allem durch Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft ermöglicht, neue Wege auszuprobieren. Ich hatte die Freiheit, mich aktiv in Projekte einzubringen, Ideen zu testen und Verantwortung zu übernehmen.
Gleichzeitig waren die Zusammenarbeit mit engagierten Kolleginnen und Kollegen sowie die Offenheit für ehrlichen Austausch entscheidend für meine Entwicklung. Gerade die Bereitschaft, auch Fehler offen zu reflektieren und daraus gemeinsam zu lernen, prägt die Kultur bei Seminaris Hotels bis heute.
Der Blick nach vorne
Für mich ist Entwicklung kein abgeschlossener Prozess. Bei Seminaris entstehen ständig neue Ideen, Projekte und Perspektiven, die Lust darauf machen, weiterzulernen und Dinge aktiv mitzugestalten.
Ich freue mich darauf, auch zukünftig Veränderung zu begleiten, neue Arbeitsweisen weiterzuentwickeln und Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen. Vielleicht wird daraus irgendwann sogar die Möglichkeit, auch andere Unternehmen in der Hotellerie bei ihrem Wandel zu begleiten.
Denn ich bin überzeugt: Das, was bei Seminaris entstanden ist, wird langfristig für die gesamte Branche relevant sein.












