
Unternehmensgeschichte der Seminaris Hotel- und Kongressstätten-Betriebs-GmbH, Lüneburg (SeHoKo)
Schon in den frühen siebziger Jahren hat sich Unternehmensgründer Günther Strube mit dem deutschen Seminar- und Tagungsmarkt und der stark aufkommenden betrieblichen Aus-, Fort- und Weiterbildung beschäftigt. Er befasste sich eingehend mit Firmenbildungszentren großer Unternehmen und erkannte dabei einen wachsenden Bedarf an spezialisierten Hotels insbesondere für Unternehmen, die sich die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auf die Fahnen geschrieben hatten.
1973-1975 leitete Strube ein kleineres Hotel in der Nähe des ICC Berlin. 1975 erreichte ihn dann der Ruf, in einem bayrischen Kurort das Management einer neuerbauten Anlage mit Kurhotel und Seniorenresidenz zu übernehmen mit dem Ziel, das Hotel um weitere Zimmer und einen professionellen Tagungstrakt nach eigenen Vorstellungen zu erweitern. Nach zweieinhalb Jahren waren die Ziele erreicht, die Residenz war belegt und das Tagungshotel wurde vom Markt angenommen. Der Erfolg blieb auch Deutschlands damals zweitgrößtem Lebensversicherungsunternehmen nicht verborgen. Der Vorstand bat Strube um Beratung und Entwicklung eines Prototyps eines Seminar- und Tagungszentrums. In der Folge sollten in Deutschland drei Häuser in den Metropolregionen Hamburg, Köln und Stuttgart realisiert werden. Am 1. Oktober 1978 wurde dann das Seminaris Lüneburg eröffnet. Der Anfang war gemacht, und in Deutschland etablierte sich ein neuer Hoteltyp, das hochspezialisierte Seminar- und Tagungshotel. Noch im selben Jahr gründete Strube zusammen mit drei weiteren Gesellschaftern die Seminaris™Hotel- und Kongressstätten-Betriebsgesellschaft mbH, kurz: SeHoKo.
Das Seminaris Tagungs-Know how hat sich auf dem Markt durchgesetzt. In diesen über drei Jahrzehnten Vorreiterrolle wuchs die Seminaris-Gruppe auf zehn Betriebe an fünf Standorten in den wichtigen Wirtschaftsräumen Hamburg, Hannover, Berlin, Köln und Stuttgart. Nach der Eröffnung von Deutschlands erstem professionellen Seminar- und Tagungshotel, dem Seminaris Lüneburg, folgten die Häuser in Bad Honnef (1986), Hermannsburg (1988), Bad Boll (1994) und Potsdam (1998, 2000) und erneut in Bad Honnef (1999 und 2000). Neuester Meilenstein ist das im März 2009 eröffnete, spektakuläre Seminaris CampusHotel Berlin - Science & Conference Center (Architekt Helmut Jahn, Chicago).
Seminaris™ ist ein Dienstleistungsunternehmen mit Kernkompetenzen im Management von Hotels und Tagungszentren und damit zusammenhängenden Bereichen des Seminar- und Tagungswesens und des Gastgewerbes.
Alle Betriebe sind auf den Seminar- und Tagungsmarkt ausgerichtete Hotels & Tagungszentren („Meeting Resorts“), gut erreichbar in wichtigen Wirtschaftsregionen Deutschlands gelegen. Die Zielgruppen sind überwiegend Seminar- und Tagungskunden, Geschäfts- und Privatreisende, aber auch Kurz- und Wochenend-Urlauber.
Unter dem Dach der Seminaris-Gruppe werden die Marken „Seminaris™“ und seit 2000 auch „Avendi-Hotels™“ geführt; letztere präsentieren sich vor allem dem anspruchsvollen Business Traveller und sind prädestiniert für anspruchsvolle Meetings mit erhöhtem Bedarf an exklusiven Leistungen.
Bei allen Services wird ein kundenfreundliches Preis-Leistungs-Verhältnis angestrebt. Die Effizienz einer Tagung steht im Mittelpunkt. Sie wird erreicht durch die konsequente Umsetzung des „Alles–unter–einem-Dach“- Konzepts mit den harmonisch aufeinander abgestimmten drei Säulen:
1. Tagen & Konferieren
2. Wohnen - Übernachten
3. Essen, Trinken & Freizeit
Verlässlichkeit, Innovation und Kontinuität charakterisieren das Unternehmen seit über 30 Jahren. Es wird eine hohe, persönliche Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen erwartet und gelebt. Die Zahl langjährig tätiger Mitarbeiter/ -innen ist im Branchenvergleich außerordentlich hoch. Die Vernetzung mit der Kundenwelt wird mit größter Sorgfalt und individueller Kontaktpflege aufrecht erhalten.
Der Mensch – Gast, Kunde, Mitarbeiter, Führungskraft - steht im Mittelpunkt. Seminaris schafft Orte für Begegnungen. Passend dazu das zum Credo gehörende Motto der Gruppe:
